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Katharina in Kolumbien
Hallo zusammen!
Ist schon wieder etwas länger her, dass ich mich das letzte mal bei euch gemeldet habe..
Seit Montag nacht bin ich wieder aus San Andres zurück.. jetzt ist gerade mal donnerstag und ich würde am liebsten schon wieder zurück J
Dort war es einfach wunderschön. Genau wie man es von den bildern von der karibik kennt
Am Donnerstag nachmittag um ca. 14 uhr sind wir bei uns im dorf mit dem bus losgefahren.
Hier gibt es 2 flughafen. Einen direkt in medellin, der etwas kleiner ist und einen ausserhalb, der viel grösser ist und zudem noch bei uns ganz in der nähe.
Wir, also eine gruppe von 23 leuten, bestehend aus meinem gastvater, meiner gastschwester, ihr neffe und mitarbeitern aus der fundacion und deren familien, wir sind also mit einem kleinen bus ca. eine stunde zum flughafen nach medellin gefahren.
Dort angekommen wurden wir aufs genauste gefilzt, wir und unsere koffer, und dass von nur 2 polizisten.
Es ging eeewig.!!!!
Der stress musste sein, weil vor allem von Medellin nach San Andres unglaublich viel drogen geschmuggelt werden.
Nach gefühlten 3 stunden sassen wir dann endlich im warteraum und es kam wie es kommen musste. Wir konnten nicht starten,
weil draussen ein unwetter tobte und so mussten wir wieder rein in den bus, ab nach la ceja, von dort aus nach Rionegro ( die nachbarstadt, wo der internationale flughafen ist) und dort wartete natürlich wieder die gleiche prozedur. Unsere koffer wurden wieder bis ins kleinste detail auseinander genommen -.-
Superklasse.!!
Aber das ist typisch kolumbien.
Colombia, te quiero oder vive el paseo hiess es zur beruhigung.
Statt um 17 uhr kamen wir schliesslich um 23 uhr in san Andres an und als ich aus dem flieger stieg, hat mich die hitze fast umgehauen.
Als wir im hotel ankamen, hatte ich noch nichts von der insel oder der karibik gesehen, weil es stockdunkel war und ich einfach nur noch schlafen wollte, weil ich den vormittag noch gearbeitet hatte.
Am nächsten morgen um halb neun, gleich nach dem frühstück ging es ab zum strand.. also 10 schritte weit weg vom hoteleingang.
Naja.. und die schönheit dort hat mich fast umgehauen.
Der sand war weiss und San Andres ist berühmt dafür, dass das meer 7 farben hat (àwww.youtube.com àColombia es pasion)
Die stelle wo es heisst “ donde el mar tiene siete colores y los angeles vienen en vacaciones” (wo das meer sieben farben hat und die engel urlaub machen)
Jap.. und ich war dort. ;)
Eigentlich jeden tag haben wir einen ausflug gemacht. Freitag ging es ab auf ein partyschiff nachdem wir von dem übelsten
wolkenbruch erwischt wurden, Samstag haben wir mit einem kleinen bus eine inselrundfahrt gemacht, sind mit fischen geschwommen, und am Sonntag sind wir zu jonny key, eine kleine insel, die einfach wunderschön ist und zu einem natürlichen aquarium gegangen. Das bedeutet, dass es einfach ein korallenriff war, wo unglaublich viele fische waren.
Leider hat das wetter fast die ganze zeit nicht mitgespielt. Es war zwar sehr warm, hat aber so gut wie jeden tag geregnet und die sonne kam nur an 2 tagen raus L
So.. und jetzt bin ich wieder in meiner heimat für ein jahr und der alltag hat mich wieder eingeholt.
Aber schon am 29.11. gehts wieder weiter zur karibikküste. Dieses mal wird es aber kein zuckerschlecken werden, weil ich mit 35 kindern und nur 4 anderen mitarbeitern von el mana verreisen werde. Das bedeutet, dass jeder 7 kinder zum aufpassen hat, was nicht gerade einfach ist, wenn das meer in der nähe ist und die mehrheit noch nie das meer gesehen hat, geschweige denn schwimmen kann.
Aber ich freue mich trotzdem riesig darauf, weil es eine weitere möglichkeit für mich ist, so viel wie möglich von kolumbien kennen zu lernen.
Und diesmal sind es mehr wie nur 4 tage, aber dafür fahren wir mit dem bus :S
Vom 14. bis 16. November gehe ich nach rio claro.. was das genau ist und wie es da aussieht weiss ich nicht, aber ich geh
einfach mal hin, weeil ich dort endlich mal wieder die anderen freiwilligen sehe, die fast alle in bogota geblieben sind. Drei, die ebenfalls ausserhalb in einem dorf waren, sind jetzt arbeits- und heimatslos. Der projektchef hat sich aus dem staub gemacht, was da genau abgelaufen ist weiss ich nicht. Jedenfalls hat bienestar familiar die finanzielle und Staatliche unterstützung gestrichen und ICYE Colombia hat die zusammenarbeit beendet. Die drei wurden jetzt in neuen gastfamilien zurück in bogota untergebracht, aber es gibt so gut wie keine projekte mehr, weil sie sehr strengen auflagen unterliegen. Tjap.. so kanns gehen.
Langsam fängt der stess hier an. Dezember rückt näher und das bedeutet ein fest nach dem anderen zu organisieren. Die kinder feiern weihnachten nämlich hier und deswegen wird komplett durchgearbeitet. Es werden feste für sie, für andere projekte und die paten der kinder organisiert. Ich wurde dazu bestimmt, die ganze institution zu dekorieren (!!!). aber die deko muss erstmal hergestellt warden. Dann beginne ich noch den angestellten englischunterricht zu geben, aber da nicht jeder zur gleichen zeit kann, heisst es, dass ich an 3 tagen der woche zusätzlich nach der arbeit noch beschäftigt bin.. naja.. was solls. Hier gibts eh nichts zu tun
Ach ja.. und dann wird die fundacion noch 20 jahre alt.
Mein terminkalender ist bis zum nächsten jahr also randvoll
Liebste grüsse,
kathi